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Jedes Jahr freue ich mich auf den 16. März, wenn in Nordrhein-Westfalen die Forellensaison eröffnet wird. Auf meinen Touren durch das Sauerland liebe ich es, in der Natur unterwegs zu sein und für mich die schönsten Fische Deutschlands zu befischen.
Dabei setze ich bewusst auf leichtes Gerät und eine abwechslungsreiche Köderwahl.
Beim Waten im Bach oder Fluss ist es besonders wichtig, immer gegen die Strömung zu laufen und die Forellen stromaufwärts zu befischen. Ein entscheidender Faktor ist dabei der sogenannte „Kipppunkt“:
Habt ihr einen Spot erkannt, an dem eine Forelle steht, wird dieser leicht überworfen. Genau an der Stelle, an der der Köder die Richtung wechselt und die Strömung schneidet, entsteht der Reizmoment. Der Köder wirkt für einen Augenblick orientierungslos – genau dieser Moment löst häufig den Attackenreflex der Forelle aus.
Mit leichtem Gerät ist diese Art des Fischens eine absolute Freude und sorgt für ein besonders intensives Drill-Erlebnis.
Gerade zum Saisonstart lassen sich Forellen sehr gut mit Wobblern und Gummifischen fangen. Im weiteren Verlauf der Saison, wenn sich die Fische zunehmend auf Insekten einstellen, sind Oberflächenköder oft die effektivere Wahl.
Beim Forellenangeln setze ich bewusst auf leichtes Tackle, das dennoch genug Kraftreserven bietet, um Fische sicher von Hindernissen fernzuhalten und kontrolliert zu drillen.
Die Rute sollte nicht zu lang gewählt werden. Gerade im Sommer, wenn die Vegetation dicht steht, sind kompaktere Ruten klar im Vorteil. Sie ermöglichen präzise Unterhandwürfe und lassen sich auch auf engem Raum sauber führen.
Kombiniert wird die Rute idealerweise mit einer 1000er Rolle. Diese Größe sorgt für ein sehr ausgewogenes Gesamtsetup, ist angenehm leicht und bietet dennoch ausreichend Bremskraft für Bachforellen. Zudem unterstützt die fein dosierbare Bremse das Fischen mit dünnen Schnüren und kleinen Ködern optimal.
Auch hier ist für jedes Preissegment eine passende Kombination dabei. Besonders Ultralight-Ruten in Verbindung mit einer 1000er Rolle machen nicht nur am Forellenbach, sondern auch beim Spoonfischen am Forellenteich enorm viel Spaß und sorgen für intensive Drills.
Gerade zum Start der Forellensaison sind kleine Beutefische die wichtigste Nahrungsquelle und damit die Köder, die es zu imitieren gilt. Sie liefern den Forellen wertvolle Proteine und haben über die Vorsaison hinweg eine attraktive Größeerreicht.
Erst später im Jahresverlauf, wenn die Insekten schlüpfen, verlagert sich die Aktivität zunehmend auf Spinner und kleine Oberflächenköder.
Kleine Wobbler und Shads funktionieren dabei jedoch nahezu die gesamte Saison über zuverlässig und sind echte Allrounder.
Bei der Wahl zwischen sinkenden und schwimmenden (floating) Ködern kommt es vor allem auf Tiefe und Strömungan:
Sinkende Köder eignen sich ideal, um tiefe Gumpen gezielt zu befischen oder bei stärkerer Strömung, damit der Köder nicht direkt nach oben gedrückt wird.
Floating-Köder sind perfekt für ruhige Gewässerbereiche, für eine oberflächennahe Präsentation im Sommeroder um den Köder kontrolliert mit der Strömung unter überhängende Hindernisse treiben zu lassen.
Auch hier gilt ganz klar: Weniger ist mehr. Wir sind leicht unterwegs, bewegen uns ruhig und aufmerksam am Ufer oder waten langsam durchs Wasser.
Eine Polbrille ist dabei ein absolutes MUSS. Nicht selten lassen sich Forellen direkt spotten und gezielt anwerfen. Genau in diesem Moment beginnt der pure Nervenkitzel – wenn die Forelle den Köder verfolgt und zum Angriff ansetzt.
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